Donnerstag, 14. Dezember 2017
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Ergänzende Angebote: Glücksspieler, Raucher, Ambulante Entzugsbehandlung



Glücksspieler

Auch hier erfolgt die erste Kontaktaufnahme zur Fachambulanz über die offene Sprechstunde (siehe dort). Menschen, die Probleme mit dem Glücksspiel (Geld, Spielautomaten, Roulett, Sportwetten u. ä.) haben, nehmen erste Informations- und Beratungsangebote wahr und machen die nachfolgenden Einzelgesprächstermine mit dem für sie zuständigen Therapeuten/der zuständigen Therapeutin aus.
Zentraler Bestandteil der Motivationsbehandlung ist die Eingangsgruppe für Glücksspieler, in der in 10 aufeinander aufbauenden Gruppensitzungen glücksspielspezifische Themen und Fragestellungen erörtert und vertieft werden. Ziele der Gruppenarbeit sind die Auseinandersetzung mit der vorliegenden Glücksspielproblematik und die Stabilisierung der Abstinenz durch die Vermittlung von Strategien zur Rückfallvorbeugung.
Ergänzende Einzel- bzw. Paargespräche dienen der zusätzlichen Unterstützung und der Vertiefung spezifischer Fragen. Bei krisenhafter Zuspitzung und wiederholter Rückfälligkeit in das Glücksspielverhalten besteht die Möglichkeit akutstationärer Aufnahme. In Fällen hoher Verschuldung wird zusätzlich der Kontakt zur Schuldnerberatungsstelle vermittelt. Darüber hinaus dienen begleitende Einzelgespräche der Planung nachfolgender Behandlungsmaßnahmen z. B. ambulanter und stationärer Rehabilitation.
Seit September 2005 bietet die Fachambulanz eine 6-18 monatige ambulante Rehabilitation für Glücksspieler mit wöchentlicher Gruppentherapie und begleitenden Einzel-und Paargesprächen an. Für Glücksspieler, die eine stationäre Rehabilitation absolviert haben, besteht die Möglichkeit einer ambulanten Nachsorge.

Zur ergänzenden, wohnortnahen Unterstützung verweisen wir auch auf die folgende Liste: spielerselbsthilfegruppen.pdf

Raucher

Die Ambulanz der Fachklinik bietet gemeinsam mit dem Klinikbereich stationäre/ganztägig ambulante Rehabilitation in regelmäßigen Abständen eine Gruppe zur Raucherentwöhnung für Alkohol- und Medikamentenabhängige an.
Die Gruppe findet einmal wöchentlich über einen Zeitraum von jeweils 8 Wochen statt. Das Programm zur Raucherentwöhnung ist verhaltenstherapeutisch orientiert und strebt über sofortige Abstinenz oder schrittweise Reduktion die völlige Rauchfreiheit an.

Ambulante Entzugsbehandlung

Seit November 2005 besteht die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit dem Hausarzt/der Hausärztin eine ambulante Entzugsbehandlung in der Fachambulanz durchzuführen.
Die Ambulante Qualifizierte Entzugsbehandlung bietet alkoholabhängigen PatientInnen, bei denen nicht zwingend eine stationäre Versorgung notwendig ist, eine neue Behandlungsmöglichkeit, die bereits erprobt und bewährt ist.
Der Ablauf der Behandlung entspricht den Vorgaben einer Qualifizierten Akutbehandlung.
Interessierte PatientInnen erhalten genauere Informationen im Rahmen der offenen Sprechstunde der Fachambulanz (siehe dort). Ein Faltblatt zur Information (Flyer) kann unter angefordert werden.

 

    

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